Freddy Krueger gewinnt 45-Clash

Freddy Krueger hat den ersten Clash seiner Post-Killamanjaro-Karriere gewonnen. Im 45-Clash in Wuppertal setzte er sich im Tune Fi Tune gegen Supersonic aus Berlin durch. Zuvor waren Jah Sound (NL) nach der zweiten und Dreadbeat (Köln) nach der dritten Runde ausgeschieden.

Nach einer Introduction-Runde, laut Regeln ohne War Speech und War-Tunes, war es zu Diskussionen gekommen, weil Jah Sound nach Meinung des Publikums gegen diese Regeln verstoßen hatte; aber trotz mehrer Votes gegen Jah Sound entschied Pionear (vermutlich auf Ansage der Promoter...), der Host des Abends, Jah Sound nicht auszuschließen, um Bias-Vorwürfen vorzubeugen. Der Sound aus Holland konnte daraus kein Kapital schlagen und schied nach der zweiten Runde zurecht als erster Sound aus. Von den verbleibenden Sounds hatte zuvor einzig Supersonic zu überzeugen gewusst; Freddy Krueger enttäuschte trotz teilweise gelungener Speeches mit seiner Tune-Auswahl, Selector Gerd Gummersbach von Dreadbeat wählte seine 45s weit überzeugender und origineller aus, schien jedoch trotzdem kaum Forwards zu bekommen. Nach der dritten Runde kamen Krueger und Supersonic laut Publikumsabstimmung deutlich ins Tune Fi Tune, während Dreadbeat sich mit Tristan Palmers "Entertainment" verabschiedete.
Über das abschließende Tune Fi Tune gingen die Meinung auseinander. Freddy spielte u.a. Bounty Killer & T.O.K. auf dem Juice Riddim sowie Elephant Man; Supersonic hielten sich an die ungeschriebene Foundation-Regel, spielten großartige Tunes, doch bei der abschließenden Abstimmung zeigte sich, dass Freddy Krueger den Geschmack der anwesenden Massive offenbar besser getroffen hatte. Auf den Riddim-Clash im Oktober in München darf man nun allerdings gespannt sein, denn dort werden sich Freddy und Supersonic wieder gegenüber stehen.
Big Up an Fijah.biz und claat.com für den Stream, raggabeatz.net für den Relay.

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Posted by bass at 17.07.04 04:22 | TrackBack