23.10.04 : Jah Batta: Argument (Wackies)

Jah Batta ArgumentUnd wieder gibt es einen feinen Re-Release aus dem Wackies-Katalog: Das 83er Album "Argument" von Jah Batta. Dieses von Bullwackie und Sugar Minott produzierte Album legt mit dicken Youth Promotions - Riddims die Basis für Jah Battas DJing. Zwar hat "Argument" nicht den den Bekanntheitsgrad von Lone Rangers "M16", ist jedoch in jeder Hinsicht damit vergleichbar. Ribitt!
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 22.10.04 : Lenky - Verlosung

Wir verlosen exklusiv 5 Greensleeves-Riddimsampler des Diwali Riddims, die vom Produzenten Lenky handsigniert sind! Gefragt sind also wieder schnelle Emailschreiber! (beendet - Gewinner im Forum). In Zusammenarbeit mit Soundquake und Greensleeves.
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 16.10.04 : Supersonic steppin hotter this year - Riddim-Clash Rundown

Supersonic, Bild von supersonic-sound.deSupersonic aus Berlin haben den zweiten Riddim-Clash in München gewonnen. MC Spider und Selector Panza konnten sich im Dub Fi Dub knapp gegen One Love Hi Pawa aus Italien durchsetzen. Freddy Krueger war nach der zweiten Runde ausgeschieden. Nach der dritten Runde verkündete der Host Dr. RingDing, dass nach den Regeln sowohl Supersonic (Playback von "Reggae Ambassador") als auch Ricky Trooper (Single von Abba) eigentlich ausgeschieden seien; das Publikum entschied daraufhin, dass Supersonic im Dub Fi Dub antreten sollten.
Glückwunsch nach Berlin!

Rundown:
21h30 am 15.10.04, wir betreten die Ruhmeshallen neuer dt. Clash-Kultur in voller Erwartung auf einen spannenden wie unterhaltsamen Abend. Das RIDDIM-Magazin hat zum 2. internationalen Clash in Deutschland keine Kosten und Muehen gescheut, erneut Geschichte zu schreiben. So hieß es an diesem Abend Ricky Trooper (Ex-Killamanjaro (JA)) vs. Freddie Krueger (Ex-Killamanjaro (JA)) vs. One Love Hi Powa (Italien) vs. Supersonic Sound (Berlin).
Vielversprechender haette das Line-up kaum sein koennen, denn zum einen traten die beiden Ex-Killamanjaro Selectors das erste mal gegeneinander an, zum anderen hatte One Love sicher das Verlangen, nach dem so knapp verlorenen World Clash vor einer Woche in NY, endlich einen Titel zu holen. Auch die Crew um Panza und Spider ging nicht unmotiviert in den Clash, denn Freddy Krueger nahm ihnen ja mit Regular-juggling den Titel beim 45-Clash in Wuppertal foermlich aus den Haenden. Spannung war also garantiert...
Mighty MokeFuer angenehme Vibes sorge zunaechst Mighty Moke plus Cousin, formally known as Soundplex Sound (Long Island, NY). Pure niceness und abschließend auch ein paar exclusive Specials von u.a. Richie Spice, Chuck Fender oder Jah Cure stimmten die hereinstroemenden Clash-hungrigen auf das Bevorstehende ein und ich nutzte die Zeit fuer einige Statements von Supersonics Selector Panza. Dieser schien sichtlich gut gelaunt und vorbereitet und ueberzeugt, an diesem Abend die Halle als Sieger zu verlassen. Auch Lampa Dread, seines Zeichens Selector und Boss von One Love Hi Powa gab mir zu verstehen, dass es diesmal Zeit fuer eine Trophy wird, und der Sound aus Rom den Status des "ewig Zweiten" abgeben moechte.

The war starts... Der Host des Abends, Dr. Ring Ding betrat die Buehne und stellte die Partizipanten vor, erklaerte die Rundenzeiten und Regeln: 15min. introduction / 15min. - 1st sound out / 15min. 2nd sound out / 10dfd Finale. Striclty dubplates und kein Playback.
Dr RingDingDen Anfang machte Supersonic, ohne große Worte mit Buju Banton "Supersonic time". Von Beginn an sehr druckvoll folgten 3rd World mit "96 degrees in the shade", und die erste Speech von Spider gegen Ricky Trooper -" Seit dem Weggang von Jaro habe ich so oft auf Dich gesetzt und immer mein Geld verloren..." wurde unterstrichen von Bob Andy ls. Marcia Griffiths "Really together". Die Berliner zeigten von Anfang an, dass ihnen in Sachen Foundation so schnell keiner etwas vormachen sollte. Luciano, Lloyd Browns "Main squeeze" in Combination mit Sanchez und dann der erste große Forward fuer Richie Spice´s Clash-anthem "Earth a run red". Spider schien sich in der ersten Runde nur Ricky Trooper zu widmen, nach Tanya Stephens "It´s a pitty" schlossen die Lokalmatadoren ihre erste Runde mit einigen Chuck Fender , Jah Cure´s "King in the jungle", dem offiziellen Supersonic Anthem, (Glen Washington "Victory") und der dt. #1, Gentleman "Superior" ab - der groeßte Forward bis dahin. Solide erste Runde von Supersonic.
Zeit fuer Ricky "Serial killer" Trooper, der den Dance allein bestritt, und die Audienz mit "I´m gonna kill those motherfuckers" begrueßte. Intro wie ueblich Tanya Stephens "What a clash", ein Bob Marley Cover, gefolgt von Shinehead auf Billie Jean. Bis dahin wenig speech, ausser "everything a go dead tonight", die er mit einer Counteraction auf Supersonics Richie Spice zu manifestieren schien. Sichtlich auf das Deutsche Publikum eingestellt fuehrte er sein set mit so gar nicht Trooper-ueblichen Tunes a la Morgan Heritage "Liberation" u. Ras Shiloh "Onto Zion" fort, konnte damit jedoch nur wenig Punkten. Schließlich noch ein paar Trooper-originals, wie Bushmans "Fire bun a weak heart" auf General, Jr. Byles "Fade away" anthem, sowie Sizzla mit "one away" und Anthony B´s "Raid di barn". Alles in allem weniger Power als Supersonic.
One Love machten zunaechst nicht den Eindruck, gewinnen zu wollen. Nach einem Intro aus "Der Pate" folgten sehr dezent Buju Banton, Natty King´s "Guns to town" und ein Capleton, den ich aufgrund des relativ schlechten Sounds vor der Buehne kaum verstand. Auch die beiden hochgeschaetzten Newcomer I-Wayne ("Can´t satisfy her") und Bascom X konnten die Stimmung nur wenig heben. Jah Cure´s "bless me" dagegen brachte One Love den ersten echten forward, waehrend es bei dem folgenden Sizzla ("Mash dem down") schon die ersten Plastikbecher regnete. Schließlich Capleton´s "Jah Jah city" und Buju Banton´s Killer "Champion", der dem Publikum noch einmal lautstarke Reaktionen entlockte. Meiner Meinung nach bis dahin gute Tunes, jedoch von der Performance her nicht wirklich auf World-champion Niveau.
Die wohl alle am meisten beschaeftigende Frage war die nach der Box von Freddy Krueger, dessen solo-Karriere ja erst vor ca. 2 Monaten mit der "fristlosen Kuendigung" von Killamanjaro begann. Konnte er den Erwartungen gerecht werden? Nun, zumindest gut eingestellt auf das, was er aus Deutschland kennt, startete der Ex-Jaro Schreihals mit ARP´s "Lions king". Danach einer der nicesten Tunes des Abends, Chuck Fender mit "Oh my lord" auf dem alle Gefuehlsebenen durchdringenden Soulfood Riddim, brachte erste kleinere forwards. Die konnte er jedoch nicht halten, Gregory Isaacs "Night Nurse" floppte und selbst Lloyd Parks "Mafia" brachte nicht den gewuenschten Erfolg. Dem in meinen Augen recht splice-verdaechtigen Beres Hammond regular "Can´t stop a man" flogte Seeed´s "Release" und ein Gentleman Fehler mit dem Anspielen von "Superior" kamen die ersten serioesen ´buuuhs´ und es schien nicht gut auszusehen fuer den, der vor der 45-Pleite in Wuppertal noch viele Fans in Deutschland hatte.

Soviel zur ausfuehrlichen ersten Runde, die fuer mich am spannendsten war,... Es zeichnete sich schon ein etwaiger Verlauf des Abends ab.
Supersonic bestens geruestet und gut vorbereitet zurueck mit einer Counteraction auf Freddy Krueger´s Seeed, dann Custom-made galore mit u.a. TOK´s "Fire Fire", sowie Vybz Kartell, Preditah, und Red Fox & Naturalee,...straight forward, dazwischen mehr Kartell, Bounty´s "Dead this time" und Buju´s "It´s all over" gg. Freddy Krueger.
Trooper hatte sichtlich Probleme mit dem CD-Player und tat sich schwer, tunes aus seiner Mappe herauszusuchen, Buccaneer´s "Nah run away" funktionierte noch gut, danach eher regular juggling, wenig Speeches, ausser einer Counteraction auf Spider im Sinne von: Clash ist kein Pferderennen, also warum wetten abschließen... Es liefen Everton Blender, Kartell. Trooper versuchte weiterhin, das Publikum fuer sich zu gewinnen, meinte, Supersonic haetten 2 Tunes doppelt gespielt, was nicht stimmte, da beides Counteractions waren. Troopers 2. Runde war also nicht von Erfolg gekroent..
Italiens finest, One Love starteten energischer und motivierter als in der ersten Runde, droppten den ersten Ninjaman des Abends, der gut ankam. Auch einige andere Tunes konnten dem Namen One Love gerecht werden, jedoch verfielen die Roemer schnell wieder dem Juggling und selbst Deutsche Sure Shots wie Burro Banton´s "Bum wah dis" oder Uton Green´s "Can´t take" konnten das Publikum nicht ueberdurchschnittlich mitreißen. Gut, in meinen Augen waren sie besser geordnet als Trooper, jedoch fehlte den froehlichen Suedlaendern zuweilen die Clash-Stimmung und ein faehiger MC, der nicht den ohnehin schlechten Sound (die anderen beiden vorher hatten das Set nun besser im Griff) noch schreiend uebertoent.
Nun, Freddy Krueger war in seiner ersten Runde ja nicht wirklich damit beschaeftigt, Symphathien zu sammeln, so stand fuer viele schon fest, das er der erste sein wuerde, der gehen muss. Er erntete zunehmend weniger Respekt von der Massive, dubiose Tunes wie Jr. Gong´s "More justice" oder Bounty Killer´s "Stainless" ernteten trotzdem Freddys Name nicht darin vorkam, noch einige Forwards, die dann jedoch mit Anthony B. u. co. immer weniger wurden. Erwaehnenswert war noch Beenie Man mit "Too bad mind" und ein erneutes Marley-cover (Candyman), jedoch war der groeßte Forward fuer Freddy Krueger an diesem Abend wohl die Frage, ob er gehen oder bleiben soll. Massive buuh-Rufe gg. "Miss Marketwoman", der im letzten Jahr mit Killamanjaro in Muenchen noch einen Sieg verbuchen konnte, fuehrten dazu, dass er klar raus war.

SupersonicDie Zustimmung des Publikums und das nun erstarkte Selbstvertrauen von Spider dessen Wunsch es vor dem Clash war, "laenger im Clash zu bleiben, als Freddy Krueger", resultierten zu Beginn der 3. Runde in einer Performance von Weltniveau. Supersonic zeigte klar, das sie faehig waren, es mit jedem der Teilnehmer aufzunehmen, und so sorgten Tunes wie "God pickney" von Admiral Bailey , Chaka Demus n Pliers Murder she wrote oder Max Romeo´s all time Classic "Chase the devil" fuer gute Forwards und Stimmung unter dem Volk...

In manchen Ecken der Halle kam es nun zu kontroversen Diskussionen um "Reggae Ambassador" von Third World, der wohl eher schonmal gespielt wurde. Meine Erinnerung gab her, dass der Tune am Ende einer One Love Runde angspielt wurde, jedoch waere auch das Playback, also nach Regeln Disqualifikation. Ricky Trooper kam erneut zum Zug und hielt die angeregten Unterhaltungen aufrecht, indem er sich Spider zuwandt, ihn mit seiner Speech aus der ersten Runde zum Glen Washington "Trooper, Du hast keine Hymne -- mit verweis auf die Supersonic Hymne "Victory"" konfrontierte und daraufhin das A-Teens Cover von Abba, "Super Trooper" als sein Anthem spielte.
Spiderzeigte dem Publikum das Cover der Platte, offensichtlich kein Dubplate, also fuer Trooper ebenfals das Aus.
Ricky TrooperTrooper danach verwirrt auf der Suche nach Tunes, noch ein Bounty Killer auf dem gleichen technoiden Riddim wie "Super Trooper". Naja, wenigstens hatte man noch die Gelegenheit, die 3 Jr. Cat aus einschlaegigen Clash-serien von Sound Trooper , sowie eine in der Ratlosigkeit des Publikums ueber die 2 Regelverstoeße untergegangene Combination von Beenie Man und Janet Jackson zu hoeren. Troopers Lobhymnen auf das Deutsche Publikum und ein "Diesen Gentleman kann nur Sound Trooper spielen" ("Rumours") halfen da leider auch nicht viel. Er fand keinen rechten Draht mehr zum Publikum und die Tuecken der Technik taten ihr Uebriges.
Den groeßten Teil der 3. Runde der Italiener habe ich dann fuer eine kurze Pause an der frischen Luft genutzt, da an sich klar war, das zumindest einer der beiden anderen noch verbliebenen Sounds disqualifiziert werden wuerde. Draussen angekommen, hoerte sich das One Love Set auch eher an wie gemuetliches Donnerstags-Juggling. Diwali u.ae. , gut.. noch ein Jah Cure und Ini Kamoze´s "Here comes the hotstepper", ansonsten schien es jedoch fuer One Love auch klar, das sie weiter sind.

Dr. Ring Ding verkuendete, dass klar One Love weiter ist und, da die anderen beiden Regelverstoeße begangen haben, galt es nun herauszufinden, wer mit One Love das Finale zu bestreiten hatte. Fuer das Publikum war das spaetestens nach der dritten Runde klar Supersonic und so konnte Ricky Trooper, dessen letzte Worte in Erklaerungen und gar lieblichen Gesang um "Super Trooper" ausarteten, auch einen Flug eher nehmen. Nachdem sich der Host noch einmal freundlich fuer die "kreative 30s Ansprache" von Ricky Trooper bedankte, laeutete der Gong zur letzten Runde, das Tune fe Tune.

Supersonic startete gut durch mit einer Counteraction auf One Love´s Ini Kamoze (Ini Kamoze - "Supersonic steps hotter this year".One Love schwach (Buju Banton - "One to one"). Supersonic griff nun tiefer in die Kiste und trumpfte mit Dobby Dobson - "Loving pauper" erneut gegen die (verzweifelten) Versuche von One Love, die Massive mit Alt-Bekanntem fuer sich zu gewinnen (Errol Dunkley - "Black cinderella"). Die Berliner punkten wieder mit dem erst kuerzlich verstorbenen Barry Brown ("Far East") gegen einen zwar guten J. Osbourne ("No Ice cream sound" auf Cuss Cuss), der jedoch von der massive nur auf nur wenig Reaktion stiess. Ini Kamoze gegen J. Osbourne / Samy Dread brachte One Love den ersten Punkt, Supersonic jeoch cruisten von da an dem Sieg entgegen mit mehr Dobby Dobson, Ken Boothe, Marcia Griffiths / Bob Andy oder auch Justin Hinds´"Sinners". Die Forwards fuer One Love waren zwar da, fuer U-Roy, Johnny Clarke, Alton Ellis oder John Holt waren jedoch der Deutsche Anspruch an einen World-clash Zweiten zu hoch. Einzig ein Dubplate von Steel Pulse konnte das Ergebnis der Crew um Lampa Dread noch aufbessern und wurde deutlich besser gewertet als "Territory" von Hopeton Lindo.
Der letzte tune, den Spider an diesem Abend offiziell anzukuendigen hatte, haette treffender nicht sein koennen (Culture - "Not ashame), denn die in besagter Nacht seit langem mal wieder vollstaendige Crew aus der Bundeshauptstadt brauchte sich tatsaechlich nicht schaemen und dominierte den Abend ueber weite Strecken sicher. Dagegen klang One Love´s "Holding firm" von Sizzla mehr eine Danksagung an das Deutsche Publikum fuer den netten Abend und zumindest in der Ecke, in der ich stand war zu dem Zeitpunkt alles klar.

Die Entscheidung jedoch war dann doch nochmal recht sticky und es musste 3x nachgefragt werden, bis es entgueltig war: Die Trophy sollte in Deutschland bleiben, Herzlichen Glueckwunsch seitens www.dancehallmusic.de an Supersonic Sound!!


Abschließend sei positiv zu erwaehnen, das der clash bis auf den teilweise nur maeßigen Sound gut organisiert war (den Stream bekommt man sicher beim naechsten mal auch noch besser hin), und meiner Meinung nach die Deutsche Clash-Kultur so gar nicht mehr in den Kinderschuhen steckt. Members des amerikanischen forum sprechen sogar ueber das "Abgeben der Krone" von NY an Deutschland und Europa im allgemeinen, denn auch Sounds wie One Love stellen immer haeufiger unter Beweis, dass es in unseren Breitengraden nicht wenige gibt, die Reggae lieben, studieren und es auch verstehen, diese Musik wuerdig darzubieten. Die Massive wird zunehmend kompetenter und so macht es -wenn die Sounds in guter Form auflaufen- mittlerweile richtig Spaß, in Deutschland einen Clash zu besuchen. Bleiben wir also gespannt auf weitere Events dieser Art und Groeßenordnung.

Supersonic
Vielen Dank an Pete Lilly und die RIDDIM-Redaktion sowie alle Besucher aus nah und fern, ohne die der Clash nicht moeglich gewesen waere.

Danny Mellenthin fuer www.dancehallmusic.de

[ Diskussion im Forum ]
16.10.04 | Posted by bass | TrackBack (0)

 13.10.04 : Trinidad Carnival 2k5 - Erste Releases

Die Trinidad-Carnival Saison 2005 ist eröffnet: Produzent und Artist KMC startet mit dem Stinging Neckle Riddim ins Rennen. Gefeatured werden u.a. Machel Montano und Maximus Dan. Auf dem R'n'B-lastigen Tear Drop Riddim zeigt sich Ragga-Soca Artist Dawg E Slaughter ungewöhnlicherweise von seiner weichen Seite.
Checkt die Mixes von beiden Riddims mit allen Tracks zum Reinhören [ Stinging Neckle Mix ] [ Tear Drop Mix ]
Tracklists:
Stinging Neckle Stinging Neckle Mix:
Diamond Cut - Living Life
Jungle - Gyul Come Gyul Go
Tony P - Money
Rocky - Send We Mad
Revelation - Wine Back
Silent Star - Better Than Who
KMC - Pinkey And The Brain
KMC - Fans Dem
Maximus Dan - Never
Machel Montano - Miss Good Reputation

Tear Drop Mix:
Dawg E Slaughter - Your Body Is Calling
Vibe & Terry Seales - Wine Up
Diamond Cut - Sensational
Nadia Batson - Ready For My Loving
Michelle Silvester - Garden Of Love
Kees - Dance All Night
13.10.04 | Posted by mudds | TrackBack (0)

 12.10.04 : Maximus Dan Interview

Maximus DanWährend des Notting Hill Carnivals 2004 ist es uns gelungen, mit einem der außergewöhnlichsten Soca-Künstlern aus Trinidad ein Interview zu führen. Er spricht über seinen Hit "Soca Train" und die Schwierigkeiten, die Künstler in der Soca-Industrie haben. Da es im Netz kaum Interviews mit Maximus Dan gibt, haben wir es auf englisch belassen.
We are proud to present an interview with the soca artist extraordinaire, Maximus Dan.

First there was Maga Dan, than Maximus the Gladiator came up. How did the change come?

Maximus DanWhen I left school in 1995, I decided to have music as my sole and only profession. I choose the name "Maga Dan" based on physical structure – "maga" means slim. But that was at the age of 16. Since then my body has developed.. But what caused me to really change my name: I didn't want to be like anyone else. When I went to Jamaica as Maga Dan to record "Do you see what I see" on the Filthy Riddim, which was done by Main Street Rec., it went pretty well. But when I came back to Trinidad to release this song, with Soca as the main music coming out of Trinidad, a lot of people didn't give me the credit that I felt I deserve. So I was a little bit frustrated. I decided to make a local contribution, meaning: singing Soca, but doing it my way, the Ragga-Soca form, which is a mixture of Reggae/Dancehall and Soca.
But what made me change the name was in 2001. I went to Canada and saw the movie "The Gladiator". I was totally impressed by the movie, the storyline, the character, and that basicaly inspired me. When I came back home, I decided to undergo a change. I was already a vegetarian, I just grew the (dread-)locks, stopped trimming. I started focusing more on reality, started doing Soca, people usually don't hear.
Because Soca is basically party music, a lot of jumping, a lot of wavin, and the message behind the music gets lost. I just wanted to be the youth of Trinidad who comes on stage doing something different. And I felt that with "maximus", which means "greatest", everybody knows that Dan is a General, a boss. I wanna respect. I wanted that respect on stage and off stage as well. I worked a lot with school children, went to school and talked to them, try to uplift them, try to tell them the story of my own, why I have to struggle to make it, and if I can make it they can make it, too.

Would you say you do a "rastafari Soca", or is it more in the Calypso tradition?

Maximus DanIt's a mixture of both, cause "Soca Train" is actually a remake of a song by Gypsy, and that is more traditional Soca. What I wanted to do is transform that traditional vibe to modern day, what is going on now. And the song itself is about what is playing in the Soca industry and what needs to be improved. It's a little bit of both, because when people hear me, they hear a lot of spirituality in the music also it's formated for the party so they can enjoy inna di same time.

I often have the impression that artists in Trinidad don't get any support by the government or other institutions like in other Caribbean countries. Is this also an issue in "Soca Train", or do you talk about the politics going on between artists, studios and radios?

It really doesn't deal on the government. The fans, the people who support Soca music, need to know what artists are going through. So I speek of the shortcoming of the Soca business. Everybody knows about the positives of the Soca business. But people don't like to pay attention on what needs to be improved. Maximus DanSo I spoke about my move from reggae music to Soca music. When I got into the business, I met a friend who told me that he was very careful. Cause you never know.. people who you think are your friends, they not really looking on for you, they looking on for them and they just play a game with you.
In the third verse I spoke about artists going behind your back and try to negotiate a price [for a show] that is fitting for them. Say if your price is a little more expensive, they would go and tell the promoter "why is he charging you so much when I can give you this price", and the undercutting process starts. And on the end of the day it's only the promoter who benefits because his only idea of promoting is getting more for less. More for less and make a profit – and you are not making anything. And I said that artists in Trinidad are not getting nearly what they really deserve in terms of salary. But eventually the government has to try by law, by constitution, pass bills in order for the artist being protected. Not just on piracy, also artists being payed. And they need to be payed.
Maximus DanI think in Barbados there is a law stating that you cannot pay an artist lower than a certain price. Being an artist – that's this man's job, and there are minimum wages for every single sector. Let there be that for music.
A lot of these things people need to know about in order to respect the artist and respect the artform. As a child if you are doing something wrong and your parents come correct you, it's not because they don't like you, it's because they wanna see you improve. Same way – I am trying to talk about things which needs to be improved.

Did you get some feedback by people who felt that you are talking about them in "Soca Train"?

I don't care about what they say, because most important the message has to be said. A lot of foundation Calypso artists said to me "Maximus we like what you did, we could tell it was an effort, it was well planed, well thought of and you took your time". Cause I had that song for 2 years, and I worked on it, so they could tell it was something that was well put together. And also the younger who didn't know the original song, went back to hear the original.
I think the industry is going back, not going back in time but research the music to realize how far it has come. And there are a lot of things which need to be listened to in order to improve.

It's hard to get all the old classic Soca albums. Most of them got lost with the switch to the CD age.

Yeah, a lot of people just backup their records or sell them for nothing.

Iwer George just founded a Soca radio station, in order to push Soca music and to pay back foundation artists.

Maximus DanI am glad that he got a radio licence, that he could push the music in order to help us in terms of copyright, because the more the music is being played in the country, the more money is generated for us. What I don't like is that he received a community licence, not a national licence.

That means?

That means that it only has a certain range. He's reaching his own community of Point Fortin in South Trinidad. What I thought is that he should have received a national licence in order for everybody to hear the music being played. I support local music 100% no matter. It just doesn't need to be Soca necessarily, because a lot of us sing R'n'B, a lot of us like to experiment with the HipHop thing.

Soca comes from Calypso. Please tell me, why Soca still is Calypso or why not.

Soca is different from Calypso. From a very basic point, Calypso is a lot slower than Soca, it was much more musical, meaning a lot of brass, a lot of arrangement, it was much more extravagant at that time. Now it's basically drum and bass, less instruments, much faster, harder to bring melody, harder to dance to. And that is why ragga-Soca was formed. For the people who want to dance, want to listen and learn. Even thou when elder people say that they don't understand what we are saying. But we're making an attempt that the musical reach becomes as full as it was 20 to 40 years ago. We're jumping on a party for 45 minutes, jumping jumping.. If I go to a fete with my girlfriend, I want to dance with her.

Maximus DanWith Kevin Lyttle and Rupee, the major music industry choose two non-Trinidadian artists to represent Soca. How do you feel about this?

I don't really look on which island a man is living or what island he is from, as long as he is representing the Soca music. I am really glad that he is representing the West Indies and Soca music. A lot of people promote seperation. The only way to go forward as an industry, as a region meaning the West Indies, is to teamwork.

I also work at a Soca online shop, and it's really hard to get all the albums, because there is no distribution. Most albums you only get from the artists themselves.

That's one of the reasons why the music has not gone as far as it could go. For example you like a particular song, you go to the store and you cyan get it. But when you go on the street, someone has it for 20$ [TT$]. And the artist gets no money outa that. That's why we don't make a honest living.

So where's the money coming from?

Massive behind the truckPerformances.You have to make sure that in the two months january and february [carnival season]you do your best. Even if you do your very best in this two months does not mean that you have a good year in terms of touring.You have to prove the foreign promoters, coming to Trinidad the last two weeks of carnival that you could mash up a crowd in New York, Atlanta or London. That is how hard it is. Last year you could be the biggest thing, this year your music is not that good to the public and they drop you like a hot potato.

That's even harder for the traditional artists..

Exactly. Because if they are not in the game, if they are singing in the Calypso tents, where the audience come out to appreciate that kind of music, they don't have a future after carnival. A promoter would not look to hire them unless the name is Black Stalin, Sparrow or Baron. These guys more or less sing about things which stretch further than carnival.

Is there a chance for Soca to go 12 months a year?

Ehhm.. phew..

.. that's the direction right now.

Maximus Dan on the truckBut artists also need to know that they have to make the contribution.I'm not saying to ignore carnival, but when you're writing the music, try to make something that stretch further than carnival monday or tuesday. Make the music timeless. Speak of topics the whole world could listen to and appreciate. Also don't be afraid to go into the studio and record something after carnival. Try to be as consistant as possible.

Thank's a lot for the interview.

Interview by Martin Stahl, pictures by Johannes Kückens, Mathis Kückens and Martin Stahl. Licenced under CC.
12.10.04 | Posted by GeneralGo | TrackBack (2)

 12.10.04 : Nosliw - Mittendrin

 Nosliw - mittendrinNach längerer Ankündigung und dem Release der Vorab-Single "Wie Weit" (inzwischen auch mit Video im Musik-TV) ist am Montag das Debüt-Album "Mittendrin" von Rootdown-Artist Nosliw erschienen.
Nosliw und Produzent Teka setzen überwiegend auf ruhige Riddims, einzig "Yes" und "Alarm" (auf dem Electric Boogie-Riddim) sind wirkliches Bashment-Material. Bei "Neben Dir" sind die in letzter Zeit so beliebten Far East-Sounds zu hören, "Manchmal" kommt im traditionsbewussten Roots-Gewand daher, "All das sag ich dir" verzichtet ganz auf Perkussion und das abschließende "Ich geb nicht auf" featuret die immer gern genommene Lagerfeuer-Klampfe. Manche nennen das 'laid back'. Als Hidden Track gibt es noch ein minutenlanges und erfrischend selbstironisches Mini-Hörspiel.
Stilistisch ist Nosliw seine inzwischen nicht unerhebliche Erfahrung anzumerken, wobei besonders das immer wieder verwendete Voice-Doubling sehr gut zu seiner Stimme passt. Seine Texte haben formal die gewohnte Qualität; inhaltlich wirkt jedoch vieles zu Holzschnitt-artig und teilweise beinahe chansonesk ("Alles wird gut").
Alles in allem dennoch ein rundes Album, dem man die gestiegene Professionalität auf allen Ebenen in Dancehall-Deutschland schon anhört, das Fans von Nosliw sicher gefallen wird und in das auch Skeptiker mal reinhören könnten (und sei es nur, um ihre Vorurteile zu bestätigen).
[ Homepage von Nosliw ]
[ Tourdaten ]
12.10.04 | Posted by bass | TrackBack (0)

 10.10.04 : Black Kat gewinnen World Clash

Panther, Foto von BBC 1xtraBeim am Samstag ausgetragenen World Clash in New York konnte sich Black Kat aus Jamaica durchsetzen, womit es Selector Pink Panther gelang, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Black Kat hatten im Dub Fi Dub gegen One Love Hi Pawa aus Italien knapp die Oberhand behalten; zuvor waren Sound Trooper, Klassique, Young Hawk und LP International ausgeschieden.
[ Ausführlicher Rundown im Forum ]
10.10.04 | Posted by bass | TrackBack (0)

 08.10.04 : Caramelo & Criminal - Politicos 7"

Caramelo Criminal CoverEine feine 7" kommt von den Münchnern Don Caramelo und El Criminal. Die Single ist eine Auskopplung aus dem demnächst erscheinenden Album "Caramelo Criminal", das von Silly Walks Movement produziert wurde. "Politicos" gefällt durch den Riddim, der auf "Be A Man" von der Rocksteady-Legende Caples basiert, über den der spanischsprachige Gesang des Duos gelegt wurde. Die B-Seite "La Mina" ist ein reines Gitarrenstück, das gesanglich von Lobstarr unterstützt wird. [reinhören]
[Tour-Daten]
08.10.04 | Posted by GeneralGo | TrackBack (0)

 07.10.04 : Riddim 06/04

Riddim 06/04Am 21.10. erscheint die naechste Ausgabe der Riddim. Themen sind diesmal u.a. Buju Banton, Maximus Dan, Glen Washington, Makka Diamond, Lee Perry, Blood & Fire, Twilight Circus, Caramelo & Criminal, Cocoa Tea, Luton Fyah, Homophobie Special, Asfa-Wossen Asserate (Prinz von Aethiopien). Fuer Cover in gross



Riddim 06/04

07.10.04 | Posted by jodoobiest | TrackBack (0)

 07.10.04 : Volkanik Man - Laßt uns eure Hände sehen / Hey Lady 7"

VolkanikManDer Berliner Sänger Volkanik Man, der auch in unserem Forum aktiv ist, veröffentlicht jetzt seine erste Single. Die A-Seite liefert einen Dancehall-Track mit Carlo Canali, während auf der B-Seite ein poppiger Soca-Track wartet, bei dem der junge Sänger Adesse gefeatured wird. Wir verlosen 2 mal die 7" an die schnellsten Email-Schreiber. Regulär ist die Single über VolkanikMan zu beziehen.
[reinhören | download snippet (3MB)]
07.10.04 | Posted by GeneralGo | TrackBack (0)

 05.10.04 : Artist-Profile: Fantan Mojah

 Fantan Mojah - Foto von downsoundrecords.comAuf Platz 17 der aktuellen jamaikanischen Charts (Hot 102 FM / X-News) findet sich mit "Hungry" von Fantan Mojah ein Artist, von dem bislang noch nicht allzu viel zu hören war; er könnte sich aber nach I Wayne, der derzeit in mehreren Reggae-Charts mit "Can't Satisfy Her" der ersten Platz belegt, zum zweiten großen Newcomer des Jahres entwickeln.
Nachdem der als Owen Moncrieffe geborene Singer Mitte der neunziger Jahre eine Weile bei Killamanjaro als Hilfskraft mitgearbeitet und bei Soundchecks immer wieder am Mikrophon geübt hatte, begann er als "Mad Killer" seine eigene Karriere; nach seiner Konversion zum Rastafari-Glaube 1997 verbrachte er viel Zeit im Umfeld von Capleton, der ihn motivierte, sich einen anderen Name - eben Fantan Mojah - zuzulegen.
Sein Tune "Hungry" kommt auf einer Neuauflage des alten "Pressure & Slide"-Riddims, diesmal nach Capletons Tune "Invasion" betitelt, und erscheint auf Downsound Records, die auch das Management für Fantan Mojah übernehmen. Zudem singt er auf dem gleichen Riddim mit Sugar Minott und Military Man eine neue Version von Minotts Klassiker "Oh Mr DC" ein. Auch sein Tune "Feel Di Pain" auf dem "Persitance"-Riddim von Home Run macht zunehmend von sich reden und wird demnächst ebenso wie "Hungry" mit einem Video unterfüttert; letzteres kann man auf der Homepage von Downsound Records bereits ansehen.

[ Aktuelle Jamaican Top 20 ]
05.10.04 | Posted by bass | TrackBack (0)

 04.10.04 : Rupee Album "One on One" in der Pipeline

RupeeDer zweite Soca-Künstler des Majorlabels Atlantic Rec., der aus Barbados stammende Rupee, steht vor dem Durchbruch in Deutschland. So ist er in den von trendcharts.de ermittelten Deutschen Reggae Charts momentan auf Platz 1 bzw. auf Platz 2 in den Deutschen Black Charts.
Zwar ist der Grippa Riddim, auf dem die aktuelle Single "Tempted to touch" eingesungen wurde, schon über 2 Jahre alt und schon auf dem zweiten Album zu hören. Doch den Vorwurf eines One-Hit-Wonders kann man ihm bestimmt nicht machen: Das kommende Album "One on One" ist bereits sein viertes. Auf dieses darf man gespannt sein. Neben alten Hits wie "Tempted to touch", "Jump" und "You never know" finden sich neue Tunes, die unter Major-Regie produziert wurden. Mehr dazu tagesaktuell auf de cooler socanews.
Photo: M. Stahl, all rights reserved.
04.10.04 | Posted by GeneralGo | TrackBack (0)