“Cherry Pie” Riddim Review

Cherry Pie FlyerAls 1971 Eric Donaldsons Song “Cherry Oh Baby” unangefochten die Nr. 1 des Jamaica Music Festivals wurde, waren die meisten Interpreten des “Cherry Pie” Riddims, der jetzt auf dem African Beat Label erschienen ist, noch nicht geboren. Unzählige Male wurde “Cherry Oh Baby”, sowie der zugrunde liegende Riddim, neu interpretiert (um den Erfolg des Vorjahres zu wiederholen versuchte es Eric Donaldson 1972 gleich nochmal mit einer Version, die im Grunde nix anderes war, als “Cherry Oh Baby” mit neuen Lyrics) und so muss sich die Neuauflage dieses Klassikers mit so maßgeblichen Relickproduktionen wie der Digital B Variante aus dem Jahr 1992 messen lassen.
“Cherry Pie” besteht aus einem geloopten Sample aus den ersten Takten des Originals, zu dem sich eine knackige Drumspur sowie Bass und einige Dezente Melodieträger gesellen, nicht sonderlich einfallsreich das ganze aber dennoch effektiv in Szene gesetzt.
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Die Review-Aktionswoche, Teil 1

Vieles an neuen Alben musste im alten Jahr leider aus Zeitmangel liegen bleiben, soll aber nicht versauern und wird nun noch in mehreren Teilen vorgestellt. Teil eins (Zareb, Strictly The Best, Dr. Ring Ding) ist gewissermaßen die ADAC-Variante – alles im Auto gehört, “Preis/Leistung”, “Innenausstattung” und “Verarbeitung” konnte ich mir aber gerade noch als Kriterien verkneifen, zu unser aller Glück.

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Remix Conference 3

RC3 CoverRemix is so motherxxxxxx dead…

Die neue und letzte Version der Remix Conference Serie sportet diesmal wieder 56 exklusive Produktionen, Remixe und Mash Ups von Jr. Blender und SoulForce. Genau wie auf der erfolgreichen ersten Ausgabe, die ebenfalls am 12.12. erschien, tun sich hier zwei der umtriebigsten und erfolgreichsten Remixer Deutschlands erneut zusammen und präsentieren eine großartige Weiternetwicklung ihrer Skillz.
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45 Shootout

Blenders Finest LogoKurz nachdem Supersonic mit ihrem Label und der ersten, “Devils Angel” betitelten Selection an den Start gegangen sind, veröffentlicht nun auch Supersonic-Selector und Remix-Rastelli Junior Blender seinen ersten eigenen Riddim – “eigen” dabei in Anführungszeichen, denn es handelt sich um einen Relick des “Love Is A Treasure”-Riddims, basierend auf dem gleichnamigen Tune von Freddie McKay. Den Rocksteady-Flavor des Originals hat Blender einer gehörigen Modernisierung unterzogen und lässt schon das Intro mächtig lospoltern, ehe die Bläser im typischen Sound, bekannt von den Remix-Produktionen einsetzen. Als Sänger wurden einige Hochkaräter ins Studio gelotst, deren Versions auch jeweils einen leicht angepassten Mix bekommen. Luciano ist am Start, Perfect, Ras Shiloh und vor allem Frankie Paul, der mit “Smile For Me” für mich den Hit der Selection abliefert. Aber auch lokales Talent bekommt eine Bühne geboten: Ronny Trettmanns “Kaffee” kennt man bereits von der letztjährigen EP, Ill Inspecta hat bei “Long Distance Call” seine Olle in der Warteschleife, Spruddy One aus Hamburg beweist bei “Inna Dis Life” beachtliches Potential und Phenomden, eh schon der Artist 2007, geht zum “Dance im Olivenhain”, bei dem offenbar der Crossfader im Dauereinsatz ist. Ein ganz feine Selection, bei der auf alles geachtet wurde, und die hoffentlich weitere folgen lässt.
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