Kurz-Review: “Songs For Reggae Lovers Vol. 4”

Songs For Reggae LoversWeiter geht der angekündigten Review-Schnelldurchlauf mit der nächsten Greensleeves-Compilation: “Songs For Reggae Lovers Vol. 4”.

Bereits Ende Januar, wie schon Teile 1 bis 3 der Serie in den letzten drei Jahren pünktlich zwei Wochen vorm Valentinstag, erschien diese Doppel-CD mit einem Sammelsurium verschiedenster mehr oder weniger romantischer Reggae-Songs. Der Marketing-Ansatz ist also mehr als durchschaubar, was aber nicht heißen muss, dass das Produkt nicht trotzdem was taugt.
Das ganze startet mit recht aktuellem und populärem Material wie Busy Signals Phil-Collins-Cover “One More Night” oder Romain Virgos “Love Doctor”. Dazu gesellen sich im weiteren Verlauf diverse Evergreens vom Kaliber “Everything I Own”, diverse nicht ganz so große Hits aus den Jahrzehnte dazwischen wie Beres Hammonds “Come Back Home” oder Norris Mans “Home And Away” sowie eine Portion relativ belangloses Füllmaterial aus dem gesammelten VP- und Greensleeves-Backkatalog.

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Glen Washington – Destiny

glen washingtonEin neues Album von Glen Washington auf VP Records, der wohl eine der markantesten Stimmen im Reggaebiz besitzt, die vor allem die Frauen immer wieder verzaubert.

Hauptsächlich produziert von Lloyd & Michelle Campbell für Joe Fraser Records und Ian Johnson für Jasfar Records gibt’s hier Quality Lovers Rock. Glen widmet sich in bester Gentleman-Manier seinen Lieblingsthemen Liebe, Beziehungen und Gefühlen. Unter den Musikern die verpflichtet werden konnten, tummeln sich illustre Namen wie Dean Fraser, Sly & Robbie, Dwight Pinkney uvm.

Die Riddims, hauptsächlich überarbeitete, altbekannte Produktionen wie z.b. Three Blind Mice, Queen Majesty, Love Me Always und Youthman, bieten Glen den perfekten Background um sich in den richtigen Mood zu grooven und man merkt auf dem ganzen Album, dass es ihm ernst ist mit dem was er singt. Er mag die Frauen wirklich!

Neben den besagten Lovers Themen gibt es aber auch die Roots Reggae Tracks „Brotherly Love“ und „Got To Be Free“, sowie die beiden Cover „Ain’t Too Proud To Beg“ (The Temptations) und „Hooligan“ (John Holt).
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