DJ
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Im Reggae bezeichnet DJ (Auch: Deejay) anders als in sonstigen Musik-Genres nicht einen Plattenaufleger (dieser wird Selector oder Selecta genannt), sondern einen Vokalisten mit speziellem Stil, der oftmals mit dem Rap verglichen wurde.
Im Gegensatz zu Singers artikulieren DJs ihre Tunes meist auf Patois statt auf englisch.
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Geschichte des DJs
Anfänge
Das Deejaying entwickelte sich in den späten sechziger Jahren als Praxis der MCs von Soundsystems. Nachdem der Selector einen Tune gespielt hatte, legte er die entsprechende Version auf, und der DJ chattete dazu live seine Texte. Als der erste DJ, der den Stil auch auf Schallplatten präsentierte gilt der "Originator" U Roy. Seine Single "Wake The Town" auf dem Riddim von Alton Ellis' "Girl I've Got A Date" war im Jahr 1969 der erste sehr erfolgreiche DJ-Tune. In der Folge wurde es gängige Praxis, auf der B-Seite von Singles die DJ-Version zu veröffentlichen.
Bekannte DJs der 70er
- Big Youth
- Count Machuki
- Dennis Alcapone
- Dillinger
- I Roy
- King Stitt
- Lone Ranger
- Prince Jazzbo
- U Brown
- U Roy
Weiterentwicklung
Gegen Mitte / Ende der 70er Jahre traten bei Soundsystems die DJs der zweiten Generation in Erscheinung, die den Stil ihrer Vorgänger aufgenommen hatten und weiter entwickelten. Während die Textinhalte der ursprünglichen DJs häufig an denen der zu dieser Zeit dominierenden Roots-Sänger orientiert waren, kamen nun auch vermehrt Slackness-Lyrics zu Gehör, beispielsweise von General Echo.
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Bekannte DJs der 80er
- Brigadier Jerry
- Burro Banton
- Charlie Chaplin
- Cutty Ranks
- General Echo
- General Trees
- Josey Wales
- Ninja Man
- Ranking Joe
- Shabba Ranks
- Supercat
- Toyan
- Yellowman

