Dub fi Dub
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Als Dub fi Dub wird die entscheidende letzte Runde eines Soundclashs bezeichnet, bei der die beteiligten bzw. verbliebenen Soundsystems nacheinander je ein Dubplate spielen. Bei 45 Clashs (teilweise aber auch bei "normalen" Soundclashs) spricht man hier vom "Tune fi Tune".
Die Praxis stammt vermutlich aus den achtziger Jahren, wurde jedoch im Zuge der zunehmenden Bedeutung von Dubs in den neunziger Jahren häufiger angewendet. Anders als heute war das Dub fi Dub jedoch nicht der gleichsam obligatorische Abschluss eines Clashs, sondern eine Art "Elfmeterschießen", auf das nur zurück gegriffen wurde, wenn vorher noch keine Entscheidung über den Clash-Sieg getroffen worden war. Dabei war die Auswahl der Tunes in der damaligen Zeit in keiner Weise auf einen bestimmten Reggae-Stil beschränkt. Erst später entwickelte sich nach und nach die heute häufig vorausgesetzte, aber ungeschriebene Regel, dass im Dub fi Dub möglichst exklusive Foundation-Dubs zu spielen seien.

